Bilder im Traum schöpfen

Ach, wer das könnte. Die Ideen für ein Bild im Traum schöpfen, sodass ich sie nur noch auf die Leinwand bringen müsste. Manchmal geht das, „ich mache mir dann schnell eine Skizze, um mich im Atelier wieder daran zu erinnern… manchmal klappt es, manchmal nicht; die Dinge, die man sich vorstellt, lassen sich nicht immer realisieren. Man muß erst in einen Dialog mit den Materialien treten, denn die Materialien sprechen.“ Die Pünktchen im Text weisen darauf hin: ich zitiere, denn besser könnte ich es auch nicht formulieren als Antoni Tàpies, der katalanische Meister. Solche Herbsttage sind besonders gut geeignet, um in Bildbänden und Büchern zu stöbern. Und das eine oder andere (wieder) zu entdecken. (Emprentes – Spuren: Antoni Tàpies. Das Werk. Von Barbara Catoir, 2003)