Urformen der Schönheit

Eigentlich heißt die Ausstellung „Simples Formes“, die gerade im Centre Pompidou in Metz zu sehen ist. Einfache Formen. Die Zeitschrift Art hat in ihrer Juni-Ausgabe „Urformen der Schönheit“ daraus gemacht. Neugierig geworden, wollte ich mir das unbedingt genauer anschauen. Im Eingangsbereich der Galerie 2 mit dem Thema „Vor der Form“ wird man von gigantischen Tonklumpen begrüßt, die ich fälschlicherweise für eben solche gehalten habe. Aber nein, das waren bereits die ersten Werke. Vor diesem kruden Einstieg erscheinen die ersten Urformen besonders schön. Der Kreis, repräsentiert vom Mond, ein kreisrunder Regenbogen von Olafur Eliasson, Steinkugeln. Diese Arbeiten strahlen Ruhe aus und stimmen auf den weiteren Parcours ein: archaische künstlerische Arbeiten wurden neben ganz moderne Arbeiten gestellt. Ein sehr stimmiges und anregendes Konzept. Dazu morgen noch etwas mehr.

Ursprünglich sollte die Ausstellung am 6. November beendet sein. Wegen des großen Interesses wurde sie bis zum 5. Januar 2015 verlängert.